Fidget Spinner im Trend

Fidget Spinner – der Hype und die Geschichte seiner Entstehung

Er ist zur Zeit DER Trend, jeder will ihn haben und er ist fast überall ausverkauft – der Fidget Spinner.

Doch was ist das genau und was macht ihn so beliebt?

Der Fidget Spinner ist ein Handkreisel, den es in verschiedenen Bauformen zu kaufen gibt. In der Mitte befindet sich ein Kugellager, während die Flügel mit Gewichten versehen sind.

Seine einfache Anwendung besteht darin, ihn zwischen Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger zu halten und mit den Fingern derselben oder der anderen Hand in Rotation zu bringen. Er kann ebenso auf einem Finger “balanciert” oder auch geworfen und wieder aufgefangen werden, die Kunst liegt darin, dass er sich währenddessen weiter dreht.

Aus der Not entstanden

Der US-Amerikanerin Cathrin A. Hettinger fiel es wegen einer Immunkrankheit, die unter anderem Muskelschwund hervorruft, immer schwerer mit ihrer Tochter Sara zu spielen. Fingerfertigkeiten wie Basteln wurden für sie fast unmöglich. Damit sich ihr siebenjähriges Kind alleine beschäftigen konnte, tüftelte die Mutter an einer eigenen Spielzeug-Idee. Das Ergebnis soll ein aus Zeitungen und Klebeband gefertigter Prototyp des Fidget Spinners gewesen sein.

Ein Spielzeughersteller zeigte Interesse an dem Spielzeug, doch eine Zusammenarbeit kam letzendes nicht zustande. Hettinger konnte somit ihren Prototypen weder weiterentwickeln lassen, noch das Patent aufrechterhalten, da ihr das nötige Geld hierzu fehlte.

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Fidget Spinner als Therapie?

Fidget Spinner, Fidget Cube oder auch die unterschiedlichsten Knetbälle (Anti-Stressbälle) gehören – ebenso wie die “Handschmeichler” – zu den einfachsten und handlichsten Gegenständen, die zu einem kurzen Rückzug aus alltäglichen Stressphasen genutzt werden.

Der Hersteller behauptet, dass der Nutzer durch die Beschäftigung oder das Spielen mit dem Fidget Spinner, von seiner Nervosität abgelenkt werden könne. Ebenso sei ein weiterer therapeutischer Aspekt, dass er beispielsweise bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung), bei Autismus oder bei Aggressionen getestet wird, jedoch können diesbezüglich derzeit noch keine wissenschaftlich fundierte Aussagen getroffen werden.

Große Qualitätsunterschiede

Inzwischen werden die Spinner in fast jedem Spielwarenladen angeboten. Die Preise reichen von 2.99 Euro bis knapp über 20 Euro. Günstige Modelle sind aus Plastik, das bei einem Sturz gerne bricht. Außerdem laufen die Kugellager oft nicht rund. Es ist ziemlich ärgerlich, wenn sich der Fidget Spinner nur wenigen Sekunden dreht.

Modelle für knapp 15 Euro werden oftmals aus Metall gefräst und sind dementsprechend weitaus stabiler. Auch die Kugellager sind hochwertiger, so dass sich die Spinner mehrere Minuten drehen.

Günstige Spinner aus China waren in der Vergangenheit negativer Presse ausgesetzt, da sich Kleinteile lösten und von Babys und Kindern verschluckt werden konnten. Einen Überblick über die vielen verschiedenen Angebote findest du auf amazon.de.

Unsere Meinung

Wir tun uns schwer in Fidget Spinnern ein Therapieinstrument zu sehen. Auch die Behauptung, dass das Spielzeug bei ADH/s eine positive Wirkung zeigt, möchten wir bezweifeln. In vielen Schulen sind sie sogar schon als unterrichtsfremdes Material verboten, weil sie sowohl den Schüler, als auch die Mitschüler vom Unterricht ablenken.

Eins ist allerdings sicher: für die Freizeit und den Spaßfaktor, sind sie der absolute Hit!

 

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