Kinder lesen in einem Hochbett ein Buch

Eine riesige Auswahl an Hochbetten für Kinder

Die Auswahl an Kinderhochbetten ist groß, so dass es oft schwer fällt, einen genauen Überblick zu bekommen. Wir haben wichtige Informationen zusammengestellt, die du vor dem Kauf beachten solltest und geben Antworten auf die Fragen für welche Kinder Hochbetten geeignet sind, ab welchem Alter ein Kind in einem Hochbett schlafen kann und welche Sicherheitsaspekte wichtig sind.

Welche Vorteile haben Hochbetten für Kinder?

In den meisten Kinderzimmern ist der Platz sehr begrenzt. Auf kleinem Raum müssen ein Schrank, ein Schreibtisch, ein Bett und Regale oder Kommoden für die Spielsachen untergebracht werden. Da ein Kind ja auch noch Platz zum Spielen braucht, ist ein Hochbett eine tolle Lösung, um auf kleinstem Raum, mehr Platz zu schaffen.

Kinderhochbetten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Höhen. Je höher das Bett ist, um so mehr Platz und Stauraum bietet es darunter. Bei hohen Betten gibt es ebenfalls die Möglichkeit, dass ein Schreibtisch oder ein Schrank integriert ist, manche Ausführungen beinhalten sogar beides.

Außerdem ist ein Kinderhochbett, wegen dem meist abenteuerlichen Aussehen, heiß begehrt. Neben den regulären und optisch schlicht gehaltenen Naturholzbetten gibt es beispielsweise Prinzessinnenschlösser, Burgen und Hochbetten mit Rutschen, die einen tollen Abenteuercharakter haben und zum Spielen einladen.

Ab welchem Alter sind Hochbetten für Kinder geeignet?

Für Kleinkinder bis zu drei Jahren ist ein Hochbett generell nicht geeignet, da Kinder in diesem Alter meist noch nicht die Fähigkeiten besitzen, alleine und selbstständig in und aus dem Bett zu klettern. Außerdem kann ein Sturz aus dem Bett zu schweren Verletzungen führen.

Ab circa drei Jahren eignet sich ein Halbhochbett. Ein Halbhochbett ist ein toller Kompromiss, bei dem dein Kind viele Vorzüge von einem Hochbett genießen kann, aber durch die geringe Höhe bereits in jungen Jahren selbstständig in das Bett klettern kann.

Ab dem sechsten Lebensjahr können Kinder meist bedenkenlos in einem Kinderhochbett schlafen, da sie selbstständiger und verantwortungsbewusster sind. Bevor du dich für ein passendes Kinderhochbett entscheidest, solltest du die Deckenhöhe messen und dir Gedanken machen, wo das Bett stehen soll.

Für welche Kinder eignen sich Hochbetten nicht?

Ein Kinderhochbett ist nicht für jedes Kind die richtige Wahl. Du solltest ein reguläres Bett wählen, wenn dein Kind nicht alleine einschlafen kann, einen sehr unruhigen Schlaf hat oder mehrmals in der Nacht aufsteht. Mit einer regulären Liegefläche von 90×200 Zentimeter und einer maximalen Belastung von circa 100 Kilo, kann es für Mama oder Papa sonst ungemütlich werden.

Auch für schlafwandelnde Kinder, Kinder mit ADHS oder Epilepsie sollten nicht in einem Kinderhochbett schlafen.

Dein Kind sollte keinen Schlafanzug tragen, der über Kordeln o.Ä. verfügt, da es sich sonst an Teilen des Kinderhochbetts strangulieren könnte.

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Hochbetten für Kinder – Ein Platzwunder

Das klassische Kinderhochbett ist ein wahres Platzwunder und vereint auf kleinstem Raum eine Schlafgelegenheit und einen Schrank, einen Schreibtisch oder eine kleine Kuschelecke. Um in das Hochbett zu klettern, steht eine integrierte Leiter zur Verfügung. Für den “Abstieg” bieten viele Hochbetten eine Rutsche. Mit dieser kommt dein Kind nicht nur schnell aus dem Bett, sondern hat auch noch eine Menge Spaß dabei.

Kinderhochbetten sind circa 1,70 Meter bis 2 Meter hoch und haben eine Liegefläche von 90×200 cm. Ab circa 6 Jahren können Kinder, sofern sie verantwortungsbewusst genug sind, in einem Hochbett schlafen.

Vorteile von Hochbetten

Hochbetten für Kinder bieten eine Menge Platzersparnis für das Kinderzimmer. Da unter dem Hochbett der Platz genutzt werden kann, bleibt im restlichen Zimmer mehr Platz zum Toben und Spielen.

Viele Hochbetten haben einen Schreibtisch oder Schränke unter der Liegefläche integriert und lassen sich durch kostengünstiges Zubehör individuell gestalten.

Neben der Platzersparnis stehen auch die finanziellen Vorteile im Vordergrund. Hochwertige Hochbetten kosten zwischen 400 und 800 Euro. Mit einem separaten Bett, Schreibtisch, Regalen und einem Schrank fallen normalerweise höhere Kosten an, als wenn alles in einem Möbelstück integriert ist.

Nachteile von Hochbetten

Die Nachteile von einem Hochbett für Kinder sind unter anderem, dass die Liegefläche begrenzt ist. Mit regulären 90×200 cm haben Eltern nur wenig Platz, um sich am Abend zu ihrem Kind zu legen und es ins Bett zu bringen.

Generell ist es wichtig, dass dein Kind selbstständig ins Bett geht und einen ruhigen Schlaf hat. Denn sonst wird das Hochbett schnell zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit, da das Kind nicht auf die schnelle aus dem Bett gehoben werden kann.

Ein Etagenbett für Kinder

Quelle: Pablo Scapinachis|shutterstock.com

Halbhochbetten für Kinder – Ein toller Kompromiss

Viele Kinder haben den Wunsch nach einem Hochbett. Oft stellen sich Eltern die Frage, ob das Kind schon alt genug dafür ist. Ein Halbhochbett ist ein toller Kompromiss für Kinder, die sich ein Hochbett wünschen, aber noch nicht groß genug sind, um in einem Hochbett zu schlafen.

Halbhochbetten sind circa 1 Meter hoch und bieten genügend Platz darunter, um Spielsachen oder Kisten zu verstauen. Ein Schutzgitter schützt das Kind zusätzlich, dass es nicht aus dem Bett fällt.

Mit ein ein paar Handgriffen und etwas Zubehör lässt dich der Platz unter dem Bett auch zu einer tollen Kuschelhöhle verwandeln, in der du deinem Kind vor dem Schlafengehen ein Buch vorlesen kannst.

Vorteile von Halbhochbetten

Ein Halbhochbett ist ein Kompromiss für jüngere Kinder, die noch nicht in einem Hochbett schlafen können. Durch die Höhe und die Individualisierungsmöglichkeiten mit entsprechendem Zubehör besitzt auch das Halbhochbett einen tollen Abenteuercharakter, der für Kinder anziehend wirkt.

Zusätzlich bietet es unter dem Bett viel Platz um Spielsachen oder Kisten zu verstauen. Auch eine kleine Kuschelecke ist mit einem Vorhang und ein paar Kissen einfach realisierbar.

Der größte Vorteil ist jedoch, dass Eltern ihr Kind ohne Probleme aus dem Bett heben können, falls das Kind krank o. Ä. ist, da das Halbhochbett für Kinder nur circa 1 Meter hoch ist.

Nachteile von Halbhochbetten

Ein Halbhochbett hat nur wenige Nachteile. Lediglich der verfügbare Platz unter dem Halbhochbett ist als ein solcher zu bewerten. Wer jedoch ein großes Kinderzimmer hat, in dem ein Schrank und eventuell ein Schreibtisch schon seinen Platz gefunden hat, kann ohne bedenken zu einem Halbhochbett für Kinder greifen.

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Etagenbetten für Kinder

Etagenbetten bieten, anders als Hochbetten oder Halbhochbetten, zwei vollwertige Schlafplätze, die sich übereinander befinden. Sie sind eine tolle Lösung, wenn sich zwei Kinder ein Zimmer teilen und der Platz im Kinderzimmer begrenzt ist. Etagenbetten für Kinder gibt es in unterschiedlichen Designs und Ausführungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Standardmäßig ist bei jedem Etagenbett eine Leiter angebracht, über die das Kind das obere Bett, welches mit einer Absturzsicherung umrandet ist, erreichen kann. Mit einer Höhe von durchschnittlich 1,60 Meter ist das obere Bett nur etwas niedriger als ein gewöhnliches Hochbett, weshalb nur Kinder ab 6 Jahren dort schlafen sollten.

Vorteile von Etagenbetten

Das Etagenbett kann seine Vorteile ausspielen, wenn sich zwei Geschwister ein Zimmer teilen, da zwei vollständige Schlafplätze auf kleinem Platz untergebracht sind. Auch wenn öfter Freunde deines Kindes über Nacht bleiben, oder generell oft Gäste bei Euch übernachten, macht ein Etagenbett Sinn.

Viele Modelle lassen sich außerdem in der Mitte trennen, so dass man aus dem Etagenbett praktischer Weise zwei separate Betten machen kann, wenn sich die Wohngegebenheiten einmal ändern.

Nachteile von Etagenbetten

Die Vorteile sind auch gleichzeitig die Nachteile eines Etagenbettes. Es macht nur dann Sinn, wenn zwei Kinder in einem Zimmer schlafen oder regelmäßiger Besuch erwartet wird, ansonsten kann der Platz unter dem Bett auch anderweitig und vor allem effektiver genutzt werden.

Sicherheit bei Hochbetten und Halbhochbetten für Kinder

Neben dem Preis ist der Sicherheitsaspekt ein entscheidendes Kaufkriterium. Du solltest genau darauf achten, dass das Hochbett für Kinder den DIN Normen EN 747-1und EN 747-2 entspricht.

In der Norm EN 747-1 geht es um die Anforderungen an die Sicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit von Etagenbetten und Hochbetten für den Wohnbereich.

Die Norm EN 747-2 ist ein Prüfverfahren für Etagenbetten und Hochbetten für den Wohnbereich.

Der Hinweis auf diese Normen sind in der Gebrauchsanweisung oder am Bett angebracht.

Was wird geprüft?

Stand- und Kippsicherheit: Die Elemente des Hochbettes müssen sich fest verbinden lassen und eine gewissen Stabilität und Standsicherheit gewährleisten. Dadurch, dass der Schwerpunkt sehr hoch liegt, können minderwertige Betten sonst bei geringen Belastungen umkippen.

Kanten: Alle Oberflächen, Kanten und Schrauben müssen flach und abgerundet sein. Hierdurch soll das Verletzungsrisiko, vor allem am Kopf, gemindert werden.

Rohrenden und Bohrlöcher: Alle Bohrlöcher müssen abgedeckt und verschlossen sein. Verfügt das Hochbett für Kinder über Metallrohre, müssen diese fest verschlossen sein.

Material: Im Idealfall sollte das Bett aus Holz oder Metall hergestellt sein. Holz hat den Vorteil, dass es ein Naturmaterial ist, atmen kann und schadstofffrei ist.

Lattenrost: Zwischen dem Lattenrost und der Liegefläche dürfen keine Lücken entstehen können, da diese für Kinder ein erhebliches Verletzungsrisiko darstellen können. Im Idealfall ist der Lattenrost fixiert. Außerdem sollte der Abstand der Lattenelemente nicht größer als 7,5 cm sein.

Absturzsicherung: Bei einem Hochbett für Kinder muss eine Absturzsicherung in Form von einem Zaun, Gitter oder Geländer verbaut sein. Diese muss mindestens 16 cm höher, als die Oberkante der Matratze, sein. Diese Grenze ist auf der Absturzsicherung in Form einer Linie eingezeichnet, so dass Du genau weißt, wie hoch die Matratze sein darf.

Zugang: Der Zugang zum Bett muss zwischen 30 cm und 40 cm betragen. Die Breite ist so bemessen, dass das Kind problemlos ins Bett einsteigen kann, aber das Hinausfallen vermieden wird.

Die Leiter muss…

… fest mit dem Bett verschraubt oder verleimt sein.

… einen Handlauf besitzen, an dem sich dein Kind gut festhalten kann.

… einen Abstand von 20 bis 30 cm zwischen den Trittstufen haben.

… eine Stufenbreite von mindestens 30 cm haben, so dass dein Kind sicher auf der Leiter stehen kann.

… eine Stufentiefe von mindestens 9 cm haben.

Welches Zubehör für ein Kinderhochbett sinnvoll ist

Betttasche: Eine Betttasche hängst du einfach an den Sturzschutz am Hochbett. Darin findet sich Platz für viele Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Taschentücher oder eine kleine Taschenlampe.

Zelt und Dach: Mit einem schönen Dach wird das Hochbett erst richtig kuschelig und lädt zum Entspannen ein. Zelte und Dächer sind meist thematisch gestaltet, so dass es für jeden Geschmack etwas passendes gibt.

Vorhänge: Passende Stoffvorhänge eigenen sich besonders toll für eine Kuschelecke unter dem Hochbett, in der sich dein Kind wohl und geborgen fühlen kann.

Einhängeregale: Anders als die Einhängetaschen bieten Regale die Möglichkeit Gegenstände darauf abzustellen, die einen festen Stand brauchen. Achte beim Kauf darauf, dass die Einhängeregale einen Rahmen um die Stellfläche haben, so dass nichts herunterfallen kann.

Nackenrolle: Eine Nackenrolle wird auf der Kopfseite des Hochbettes angebracht und umschließt das harte Holz des Sturzschutzes. Somit ist der Kopf deines Kindes geschützt.

Lege einen weichen Teppich vor das Hochbett um mögliche Stürze zu dämpfen und das Verletzungsrisiko zu minimieren.

 

Bildquelle Titelbild: Spass|Shutterstock.com

 

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