Kind streamt bei twitch

Was machen Kinder wenn sie auf Twitch streamen?

Diesen Satz dürfte fast jede Mutter schon einmal gehört haben, vorausgesetzt das Kind hat Interesse an Technik und Videospielen. Doch was meint das Kind, wenn es mal “kurz” streamen geht?

Unter streamen versteht man die gleichzeitige Übertragung von Bild- und Videomaterial, meistens öffentlich zugänglich und an andere Zuschauer mit gleichem Interesse gerichtet. Ein Livestream meint das gleiche, nur dass die Videoübertragung, wie der Name schon sagt, live stattfindet.

Im Klartext bedeutet das, dass andere Menschen zuschauen können, was dein Kind gerade (am PC) macht. Unter Kindern und Jugendlichen ist die Plattform Twitch sehr beliebt.

 

Kinder auf Twitch

Twitch.tv ist eine dieser Livestreaming Plattformen, die zur Übertragung von Videospielen genutzt wird. Jeder Nutzer der ein Benutzerkonto erstellt hat, kann einen eigenen Kanal erstellen und das Spiel, das gerade gespielt wird, live auf Twitch übertragen.

Neben dem Spiel wird auch oft noch eine Webcam und ein Mikrofon benutzt um den Streamer, also die Person die gerade spielt, zu zeigen. Professionelle Streamer benutzen häufig einen Greenscreen um den Hintergrund zu verbergen. Somit wird nur der Streamer gezeigt, der grüne Hintergrund wird durch eine spezielle Software ausgeblendet.

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Inzwischen keine Nische mehr

Das streamen von Spielen ist inzwischen keine kleine Nische oder Randerscheinung mehr, wie es noch vor einigen Jahren war. Es gibt eine Vielzahl an Streamern, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen und durch Sponsoren oder Werbung mehrere tausend Euro im Monat verdienen. Die bekannten Spieler haben teilweise mehr als 50 000 Zuschauer zur gleichen Zeit, große Turniere oder Übertragungen von bekannten Spieleentwickler haben zeitweise mehr als 200 000 gleichzeitige Zuschauer.

Um diese Zuschauerzahl zu erreichen reicht es nicht ein Spiel gut zu beherrschen, der Streamer baut meist einen persönlichen Kontakt mit seinen Zuschauern auf, antwortet auf Fragen oder bietet Giveaways (Gewinnspiele) an. Es stehen also eher die Streamer als das Spiel im Vordergrund.

 

Für Kinder nicht ganz ungefährlich

Generell ist das Streamen relativ ungefährlich, problematisch wird es erst, wenn die Streamer persönliche Information preis geben. In den letzten Jahren gab es des Öfteren Vorfälle bei denen Streamer ihre Adresse veröffentlicht haben und während des Streamens geswattet (Link zu Youtube) wurden. Zuschauer haben sich einen üblen Scherz erlaubt und die Polizei zu den Adressen der Streamer gerufen, auf Grund von fiktiven Bombendrohungen oder Gewalttaten.

 

Wenn du weißt, dass im Kinderzimmer gestreamt wird, ist es wichtig dein Kind dafür zu sensibilisieren keine persönlichen Informationen zu veröffentlichen um Probleme, wie oben genannt, zu vermeiden. Ansonsten steht dem Streamingspaß nichts im Wege.

 

Bildquelle: 

SG SHOT|shutterstock.com

 

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